Hohwacht – das Ende eines kleinen Paradieses: wir sind entsetzt und traurig

1. Wie kann man einen der letzten wunderschönen, natürlichen und erholsamen Orte an der Ostsee so mutwillig zerstören?

 2. Wie kann man in Hohwacht so blind sein und die gleichen Fehler machen, die schon vor 20 Jahren viele schöne Ostseeorte verschandelt haben?
 
3. Wie kann man es zulassen, dass nicht nur hässliche Appartmentklötze in prominentester Lage errichtet werden, sondern auch Stück für Stück die charmanten kleinen Einzelhäuschen gesichtlosen, städtischen Reihenferienhäusern weichen?
 insolvenz
4. Wie kann man es zulassen, dass nur noch Investoren in Hohwacht verdienen werden und den kleinen hier ansässigen Bettenanbietern die Lebensgrundlage entziehen?
 
5. Wie kann man es zulassen, dass willkürlich Bebauungspläne geändert werden und Natur- und Landschaftsschutz umgangen und nicht beachtet wird, damit möglichst gross gebaut werden kann?
 
6. Wie kann man die vorgetragenen Fragen, Bedenken und Wünsche der betroffenen Bürger und Anwohner so wenig beachten?
 
7. Wie kann man es zulassen, dass auf dem alten Schulgelände für eine weitere Ferienanlage der Abstand zum Wald verkürzt werden soll?
 
8. Wie kann man es zulassen, dass Institutionen, wie der bei Touristen und Howacht Bürgern beliebte Fischmann am Parkplatz von der Gemeinde gezwungen werden soll zu schliessen für weitere Baumassnahmen?
 
9. Wer verbiegt hier die Grundlagen und wer hat so wenig Verständnis für eine behutsame Weiterentwicklung des ursprüngliches Charakters des Ortes?
 
10. Wie kann man es zulassen, dass hier ein Bürgermeister und eine kleine Gemeindevertretung ihre Macht so verantwortungslos missbrauchen?
  
11. Wem drängt sich da nicht die Frage auf: Ob sich da jemand die Taschen auf Kosten des Ortes voll macht ?
falschspieler
Natürlich muss sich ein Ort weiterentwickeln, schöne Beispiele gibt es: zum Beispiel die Vergrösserung des Genueser Schiffs oder das neue Ferienhaus gegenüber dem Edeka Markt.
Besorgte Anwohner aus Hohwacht
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7 Gedanken zu “Hohwacht – das Ende eines kleinen Paradieses: wir sind entsetzt und traurig

  1. Jammer dat men moet constateren, dat juist diegenen die Hohwacht GROOT hebben gemaakt en dat juist diegenen die Hohwacht’s identiteit vele jaren hebben gevormd, geen stem hebben in een -laat ik het zo noemen- de ontwikkeling van hun eigen „Heimat“.
    Hohwacht geniet een hoge reputatie onder hun bewoners en sterker nog onder hun trouwe bezoekers, die elk jaar weer naar Hohwacht komen, juist vanwage wat Hohwacht is!

    Laten we eerlijk zijn: niet alles wat blinkt is goud; laat je geen rad voor de ogen draaien door grootinvesteerders of door je eigen politici.

    Onomkeerbare gevolgen voor natuur en imago!

    Zorg voor draagvlak en kies ALTIJD voor je eigen bevolking. Daarna ziet de wereld er ineens heel ander uit.

    Fam. O aus Holland

  2. Hohwacht als klein Timmendorf – das darf nicht sein. Wer Hohwacht besucht, liebt die Unberührtheit dieses Ortes. Da wo die große „Bausünde“ begangen werden soll, erinnert einen der Küstenabschnitt an eine einsame Küstenregion in Frankreich.
    So etwas darf nicht zerstört werden; eine Idylle, die nie wiederkehren wird. Für Menschen, die Hohwacht über Jahrzehnte die Treue gehalten haben, sowie für die Natur, ist dieses Vorhaben ein Schlag ins Gesicht.

  3. Die Endscheidung für die jetzt geplanten Bauvorhaben kommen über 20 Jahre zu spät. Vor über 20 Jahren hätte man mit anderen Ostsee Gemeinden den Weg in die Zukunft beschreiten können. Heute sind andere Gemeinden der Gemeinde Hohwacht um Längen voraus und haben sich ihren Platz gesichert. Glaubt Hohwacht mit Orten wie Timmendorfer Strand, Grömitz oder Gemeinden in den neuen Bundesländern konkurrieren zu können? Diese Gemeinden sind tw. schon verbaut und haben ihren Charme verloren. Hier gilt nicht die Letzten werden die Ersten sein, sondern der Zweite ist der erste Verlierer. Meiner Meinung nach besteht die einzige Chance für einen Ort wie Hohwacht darin, dass der Ort eine eigenständige Linie fährt und die Schönheit und das Flair, welches Hohwacht noch vermittelt weiter schützt. Hohwacht wird alleine aufgrund seiner geografischen Lage nie zu einer Touristen Hochburg werden. Dauerbaustellen auf den Autobahnen A1 und A7 lassen viele kurzentschlossene Gäste weit vor Hohwacht rechts oder links von der Autobahn abbiegen. Ziel sollte es sein, den Gast zu gewinnen der nicht mehr in die Touristen Hochburgen will, der nicht Halli Galli sucht, sondern das Flair eines ausgewogenen Urlaubsortes, wo sich normale Menschen begegnen.
    Es stellt sich die Frage ob die Gemeindevertreter das Wohl des Dorfes im Auge haben oder ob sie persönliche Interessen verfolgen. Bedenken sie bitte, dass ihre Kinder vielleicht auch einmal in Hohwacht leben möchten und die möchten sicherlich nicht in einer zugebauten Betonlandschaft leben, die im Winter in einen verwaisten Geisterort leben müssen, weil alle die jetzt noch ein Haus oder ein Wochenendhaus haben weggezogen sind. Beachten sie, welche Verantwortung sie haben, die jetzigen Planungen werden darüber entscheiden ob in 10 oder 20 Jahren noch Menschen in Hohwacht leben wollen oder ob es nur noch einen Gästebettenort sein wird.
    Meine bitte an die Gemeindevertreter: „Übernehmen sie Verantwortung für die Zukunft“

  4. Meine persönlichen Anmerkungen zum Beitrag vom 29.08.2016 (https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Strandidylle-versus-Bauvorhaben-Streit-in-Hohwacht,hohwacht128.html )
    Wenn der Investor Herr Carsten Anders glaubt, dass Hohwacht kein Entwicklungspotenzial hat, dann kann er doch auf die Erstellung der vier mehrstöckigen Häuser verzichten.
    Woran liegt es denn, dass Hohwacht kein Entwicklungspotenzial mehr hat? Es gibt mehrere sinnvolle Möglichkeiten den Tourismus in Hohwacht wieder in Schwung zu bringen.
    Subventionierung des Bäderbusses, damit dieser wieder bis nach Hohwacht fährt. Dieses würde vor allem den älteren Gästen, die früher schon in Hohwacht waren, aber heute kein Auto mehr fahren, oder längere Strecken nicht mehr fahren wollen, zugutekommen.
    Vielleicht kann man es auch mit einer direkten Busverbindung nach entsprechender Werbung versuchen, der Zeitpunkt ist gerade sehr gut, da Hohwacht so oder so in aller Munde ist.
    Weiterhin gibt es in der Gästeliste eine deutliche klaffende Lücke, bei den Familien mit Teenagern! Ist ja auch kein Wunder, was bietet Hohwacht den Heranwachsenden? Nichts.
    Durch einen Jugendtreff mit einem Fußballplatz und einer modernen Diskothek könnte man das Freizeitangebot nachhaltig erweitern, denn der Gast von Heute ist vielleicht der Gast von Morgen. Weiterhin sind solche Räumlichkeiten auch im Frühjahr, Herbst und Winter für andere Veranstaltungen nutzbar.
    Appartementwohnungen lassen sich nur einmal verkaufen!
    Der Bürgermeister Herr Potrafky will uns weiß machen, dass ihm nicht bekannt ist wem der Minigolfplatz gehört, bzw. ob dort eine Betriebserlaubnis besteht? Das kann man ja fast nicht glauben, werden in Hohwacht Bebauungspläne ohne vorherige Sichtung der Eigentumsverhältnisse gemacht, oder vertraut man hier auf die Macht des Kapitals.
    Die Aussage die der Bürgermeister zum Thema Charme und Charakter von Hohwacht macht, kann ich in keiner Weise teilen, ganz im Gegenteil. Ein Gebäude verändert vielleicht nicht den Charakter und den Charme eines Ortes, aber vier Betonblöcke zwischen Reed gedeckten und 1 ½ geschossigen Gebäuden verschandeln das Erscheinungsbild des Ortes. Es sind ja schon Häuser gebaut worden, bei denen man rücksichtslos gebaut hat, ohne nach rechts und links zu schauen und sich in keiner Weise den ortsüblichen Häusern angepasst hat. Siehe Reiherstieg und Kiefernweg.
    Weiterhin spricht Herr Potrafky davon das der Charme und Charakter durch die Menschen des Ortes Hohwacht entsteht. Dann sollte der Herr Bürgermeister auch seine Bürger befragen was sie wollen und nicht immer sagen die Gemeinde hat entschieden oder ….
    Es ist auch verwunderlich das er von Menschen spricht, durch die der Charme und der Charakter entsteht, man hat das Gefühl er spricht von Fremden. Hat der Bürgermeister den Bezug zur Basis verloren? Sind seine Nachbarn und Mitbürger im Ort Hohwacht, nur noch fremde Menschen? er vermittelt kein WIR Gefühl, ist Hohwacht schon so gespalten das es zum Spielball für Investoren wird.
    An die Gemeindevertreter: Sie dürfen nie vergessen dass sie Volksvertreter sind und die Interessen der Bürger vertreten sollen! Sie sollten auch nie vergessen das sie nicht für die Ewigkeit gewählt wurden, die nächste Wahl kommt bestimmt. Vielleicht sollten die Bürger von Hohwacht mal über einen parteiloser Kandidaten für das Bürgermeisteramt nachdenken.

    Zum Abschluss möchte ich mal auf den Ort Büsum hinweisen, wer mal sehen will wie es in ein paar Jahren in Hohwacht aussehen könnte, sollte mal nach Büsum fahren.
    Mehrgeschossige Appartementwohnungen direkt hinter dem Deich
    Große Neubauwohnungen neben kleinen Reed gedeckten Fischerhäusern
    Lasst Hohwacht bitte nicht zu einem klein Grömitz oder klein Büsum werden, nur wenn Hohwacht seine Eigenständigkeit behält, wird auch die nächste Generation den Wert von Hohwacht noch erleben dürfen.

    (Ich habe schon in Hohwacht gelebt und möchte dort vielleicht wieder leben, also versaut mein Hohwacht nicht)

  5. Urlauber, die Hohwacht besuchen, lieben und schätzen den Küstenort wegen seiner Idylle. Hier kann man den Alltag, der in der heutigen Zeit sehr hektisch geworden ist, vergessen. Leute, die Abwechslung wollen,suchen ganz andere Orte auf. Die Galeria Kaufhofbauten am wunderschönen Hohwachter Naturstrand werden die Menschen auf Dauer abstoßen. Sie werden sich einen neuen Urlaubsort suchen. Die geplanten Bauten lösen eigentlich nur noch Entsetzen aus. Wie kann man so eine Geschmacklosigkeit zulassen.
    Einfach nur SCHADE!!!

  6. Liebe Hohwachter,
    wenn sie sich einen Vorgeschmack holen wollen, so fahren sie nach Schönberg. Die Ferienappartements Ostseeresidenz Schönberger Strand stehen dort unter gleicher Leitung wie das Haus am Meer und die Hohe
    Wacht.
    Vielleicht sind die geplanten Bauten in Hohwacht doch ein Projekt von der Stange?
    Es hätte doch andere Optionen gegeben.
    Mit herzlichen Grüßen
    aus dem Münsterland

  7. diese Bauten dürfen niemals gebaut werden, wir kommen extra wegen dem idylischen Hohwacht und sind aus anderen Orten geflüchtet. Hohwacht darf nicht den Fehler machen, den viele andere Orte bereits gemacht haben. Die kleinen feinen Übernachtungsbetriebe müssen gestützt werden. Stoppt diese Pläne in Hohwacht

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