Kommunalpolitische Schlaglichter: Tourismus

Kommunalpolitische Schlaglichter: Tourismus

von Jürgen Schmidt, Hohwacht

 

Derzeit, Ende August 2016 ist Hohwacht scheinbar in aller Munde.

 

Die überregionalen Zeitungen, Hamburger Abendblatt und Lübecker Nachrichten widmen der konfliktgeladenen Bebauungsproblematik je eine dreiviertel Seite.

Unterschriftenlisten zu Protestschreiben und Petitionen erregen zusätzliche Aufmerksamkeit.

Das Fernsehen war gleich zweimal vor Ort.

Für den Bürgermeister brennt es sozusagen an allen Fronten. Einsätze wie der vorliegende waren dem ehemaligen Kompaniechef bislang erspart geblieben.

Im folgenden sollen dem harten und wenig herzlichen Austausch von Meinungen einige Fakten zur Seite gestellt werden, die sowohl die Entscheider als auch die Öffentlichkeit interessieren müssen.

 

Die Kapitel:

  1. Der Tourismus in Hohwacht, oder:
  1. Das Gesundheitszentrum. O „Sole mio“
  1. Hohwachts Finanzen. Lebt Hohwacht vom oder für den Tourismus ?
  1. Ortsbild und Baupolitik. Zum Nutzen des Ortes oder der Investoren.
    4a. Tiefbaupolitik
  1. Fazit und Ausblick

 

Kapitel 1: Tourismus

zahlen+fakten

Hohwacht lebt vom Tourismus, behauptet der Bürgermeister und begründet damit die Entscheidungen der Gemeinde, möglichst viele neue Ferienwohnungen erstellen zu lassen. Diese Absicht wird  durch das Aufstellen von großzügigen Bebauungsplänen gefördert, bzw. das Versäumnis, in schützenswerten Bereichen Bebauungspläne zu verabschieden, um den Ausnutzungsgrad zu begrenzen und Neubauten an das gewachsene Ortsbild anzupassen.

Stattdessen bestimmt Profitmaximierung die Architektur.

So entstehen  durch Maximalausnutzung der Grundstücke mal eben 12 Ferienwohnungen oder 12 Reihenhäuser, wo zuvor ein kleines reetgedecktes Einfamilienhaus stand.

Der finanzielle Nutzen dieser Neubauten für Hohwacht ist gering, die Zweitwohnungssteuer ist mit ca 10 € / qm / Jahr als Zusatzeinnahme anzusetzen, soweit nicht ältere Ferienwohnungen mangels Konkurrenzfähigkeit aus der Vermietung genommen werden. Dann ist das ganze nur ein  Nullsummenspiel.

Dazu auch ein Vorgriff auf paar Zahlen aus dem Haushalt (2016): Der Kurbetrieb als Teil des Gemeindehaushalts weist im Wirtschaftsplan das seit Jahren gewohnte Defizit aus, diesmal € 275.300.-, das aus dem Gemeindehaushalt ausgeglichen werden muss.

Es ist offensichtlich, dass  der Gemeindehaushalt ( dazu später) keine versteckten Einnahmen aus dem Tourismus enthält.

Denn Tourismus bedingte Einnahmen aus dem Einkommensteueranteil müssten sich parallel zu Einnahmen aus der Gewerbesteuer entwickeln (eine Domäne unter den Einnahmequellen großer touristicher Zentren) Die Gewerbesteuer sinkt seit Jahren von € 174.080 im Jahre 2013 auf € 100.000.- im Jahr 2015 und erwartete 72.000.- im Jahr 2016. Die Hälfte der Betriebe zahlt ausweislich des Haushalts überhaupt keine Gewerbesteuer.

 

Die Gemeinde macht sich seit Jahren Gedanken, wie dem Tourismus auf die Beine zu helfen ist. 2008 wurde von der Fa M&T eine detaillierte Studie erstellt, die besonders hinsichtlich der Gästestruktur, Altersgruppen, Aufenthaltsdauer, einige Aspekte enthält, die neben den dem Ort beigemessenen Attraktivitätsfaktoren und Störfaktoren interessante Details enthält, die sich durch die amtliche Tourismusstatistik ergänzen. (Die M&T Studie, sowie die CIMA-Studie sind  als Datei über die Gemeinde erhältlich. Die für Monat und Jahr und verschiedene Orte in SH erstellte Tourismusstatistik ist im internet zu finden.)

Letztere weist eine über viele Jahre wenig veränderte Gästefrequenz und durchschnittliche Aufenthaltsdauer (ca 4 Tage)  aus. Um eindeutige Gästevorlieben auszumachen, die Initiativen eröffnen könnten, sind die Studie und die Fragestellungen zu undifferenziert.

Immerhin wird am Ende der Studie ein Medical-Wellness-Zentrum empfohlen und damit – wider besseres Wissen – dem von der Landesregierung vorgegebenen Trend zum Gesundheitstourismus gefolgt.

Auffällig nur, dass die Gäste dem Thema Gesundheit im Rahmen ihrer Urlaubsbewertung für Hohwacht wenig Aufmerksamkeit schenken. Die M&T Studie widerspricht sich selbst, hat sie doch eindeutig festgestellt:

Den Übernachtungsgästen gefällt in der Region die Natur/Landschaft, insbesondere Ostsee/Strand mit Abstand am besten.

Die Experten sehen im Bereich Natur/Landschaft das größte Potenzial der Hohwachter Bucht. Daneben sind es Ruhe/Erholung und Wetter/Klima, die die Hohwachter Bucht als Urlaubsziel für Übernachtungsgäste attraktiv machen.

 Anstatt sich daran zu halten und diese Präferenz der Gäste in alle Richtungen fort zu entwickeln gab man 2012 bei der Fa Cima eine Machbarkeitsstudie für ein Medical Wellnesscenter in Auftrag, die neben zündenden Allgemeinplätzen und der Idee, Geothermie einzusetzen, immerhin Kriterien auflistet, die es bei der weiteren Planung zu beachten gelten würde.

Die Gründe, warum man davon wieder Abstand nahm, sollen hier nicht erörtert werden, auch das absurde Vorhaben, mit einer Gentypisierung ( Prognosefaktoren für bestimmte Erkrankungen) Gäste nach Hohwacht zu locken, ging nach fachkundigem Einspruch zu den Akten.

Dass sich ein Burn Out Zentrum für gestresste Manager nicht verwirklichen ließ, soll angeblich dem Umstand zuzuschreiben sein, dass Mehrwertsteuer anfiele, die von den Krankenkassen nicht übernommen werde.

Einmal dem Gedanken verhaftet, dem Ort ein besonderes touristisches Merkmal anzuheften, statt die Stärken im Sinne der eindeutigen Gästepräferenz zu beachten und fortzuentwickeln, verfiel man auf den Gedanken, ein “ Medizinisches Gesundheitszentrum“ zu etablieren, wo Gäste unter ärztlicher Anleitung und Aufsicht Gesundheitsprogramme ( Fitness, Ernährung, Entspannung) durchführen können.

Wiederum war eine Machbarkeitsstudie gefragt, die von der Fa e:K:ku  unter Beteiligung von 5 Professoren des Landes der staunenden Hohwachter Bevölkerung im Februar 2016 vorgestellt worden ist und als 32 seitige Präsentation auf der homepage der Gemeinde weiterhin zu bewundern ist.

Wer kritisch zu betriebswirtschaftlichen Daten nachfragte, wurde allerdings enttäuscht und belehrt, dass dazu erst die 172 seitige Präsentation der Machbarkeitsstudie einschlägige Auskunft gebe.

 Der Autor dieser Zeilen hat die vollständige Vorlage  nach zweimaliger Verweigerung unter Verweis auf das Informationszugangsgesetz erstritten (!) und dürfte neben den Gemeinderatsmitgliedern einer der wenigen sein, die den Inhalt eingehend prüfen konnten.

 

 

Kapitel 2: Das Gesundheitszentrum. O „Sole“ mio!

 

Vorweg sei – jegliche Beurteilung einschränkend – angemerkt, dass sowohl speziell Hohwacht betreffende, als auch allgemeine touristische Befragungen zum Bedarf eines solchen Zentrums fehlen.

Gleichwohl kann man aus den vorhandenen Daten zur Gästestruktur, Aufenthaltsdauer und allgemein nachvollziehbaren Überlegungen einige Aussagen treffen.

Dazu hat der Autor während der Beschäftigung mit diesem Thema und mit wachsendem Kenntnistand vier Briefe mit verschiedene  Schwerpunkten an die Gemeinde geschrieben, die von einigen Gemeinderatsmitgliedern als beachtenswert eingestuft, vom Bürgermeister nur mit Unmut und ohne Gegenargument registriert worden sind.

Das Projekt aus Fitness- und wohl auch einigen Wellnesseinrichtungen, gesteuert von einer Arztpraxis, die auch der Versorgung der Bevölkerung dienen soll, ist auf dem alten Schwimmbadgelände, einem Filetstück geplant, Kosten ca 4.6 Mill. €.

Als Clou wurde eine Geothermiebohrung bis zu 1100 m Tiefe angedacht, mit der man das Zentrum und anliegende Abnehmer versorgen will.

Dabei erwartet man ebenfalls den Gewinn von Sole, dessen Vermarktung für Bäder, Inhalationen, Trinkkuren dem Ort ein Alleinstellungsmerkmal verleihen soll.

Von den  einzelnen  in der Machbarkeitsstudie kalkulierten Kosten- und Einnahmenblöcken sollen nur jene betrachtet werden, die als Entscheidungskriterien gelten können.

Für die Gesamtkosten von 4,6 Millionen bringt die Gemeinde das Grundstück, sowie 100.000.- ein und muss trotz Zuwendungen und angestrebter Ausfallbürgschaft für die Bohrung ein Darlehen von € 1,6 Millionen aufnehmen

Durchweg sind die Investitionen sehr knapp kalkuliert, die Einnahmen um so optimistischer .

11.000 Gäste jährlich, die täglich im Schnitt 15,12  € zahlen sollen, wobei als Summe aus vorläufiger Kalkulation 166.000.-  erwartet werden. Trotz dieser optimistischen Annahmen einer Nutzerfrequenz von 11.000 jährlich wird – bei voll  laufendem Betrieb – das jährliche Defizit ca € 325.000.-  betragen. Um dieses auszugleichen müssten zusätzlich ca 20.000 Nutzer angeworben werden oder kompensatorische Einnahmen vorhanden sein.

Es lohnt sich – weil es ein bezeichnendes Licht auf das gesamte Wunschgedankengebäude wirft, das Nutzerpotential eines Medizinischen Gesundheitszentrums anhand vorhandener  statistischer Daten zu beleuchten.

 Hierzu  aus dem dritten Brief des Autors an die Gemeinde zum Nutzerpotential  :

Ich hatte bereits in früheren Schreiben dargelegt, weshalb mir eine prospektiv angelegte und auf  das Interesse an Gesundheitsangeboten ausgerichtete Erhebung zu Gästezahlen und Struktur .- und zwar  in gehobenen Einrichtungen – unverzichtbar erscheint. Diese hätte vor der Inauftraggabe der Machbarkeitsstudie vorliegen müssen. Jede retrospektive Betrachtung ist ungenau.

Jedoch sei zunächst  ein Blick auf die Ermittlung des Nutzerpotentials ( 9.1.4) Seite 141-142 geworfen, die mit der Schätzung eines Nutzerpotentials von 11 Tausend p.a nicht endet, sondern zusätzliche unerklärliche Steigerungen prognostiziert.

Dieser Berechnung stehen solide Zahlen aus der amtlichen Tourismusstatistik für Hohwacht , gegenüber. In Beherbungsbetrieben von mehr als 10 Betten (!)  wurden im Jahre 2015 eine Zahl der Ankünfte von 35.274 mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 3,7 Tagen im Jahresdurchschnitt ermittelt.

Auf die Monate Juli und August entfallen 10412 Urlauberankünfte mit einer Aufenthaltsdauer von 4,8,. bzw 4,9 Tagen.
Im Juni kamen 4194 Gäste an, Aufenthalt 3,9 Tage, im September 3670, Aufenthalt 4,2 Tage.
Zählt man den halben Juni und September zur Hauptsaison, so ergeben sich ca 14.000 Gäste in der Hauptsaison.

Soweit man davon ausgehen kann, dass sich die Gäste in der Hauptsaison den klassischen Urlaubsfreuden eines Seebades hingeben und weniger an schweißtreibenden Geräteübungen interessiert sind, errechnen sich für die  übrige Zeit des Jahres (Nebensaison)  insgesamt 21.000 Gäste, davon nach einer älteren Erhebung der Hohwachter Tourismus GmbH 28 % zwischen dem 55ten und 75ten Lebensjahr,  unter der sich die  Zielgruppe für  einen Gesundheitstourismus befinden, mithin ca 6000 Gäste, die durchschnittlich ca 3,5 Tage anwesend sind.

Aus dieser Gruppe ist – unter Berücksichtigung der Aufenthaltsdauer – das Nutzerpotential abzuschätzen.

gesundheitszentrum

Bei der aus dem Marketing entlehnten  Betrachtung der Machbarkeitsstudie unter dem Aspekt eines angeblichen Megatrends namens LOHAS lassen sich 10-30 % der genannten Altersgruppe als eigentliche Zielgruppe annehmen, maximal also 600 bis 1800 Gäste, die als mehr oder weniger wahrscheinlich zu erwartende Lohas affine Nutzer des Gesundheitszentrums eingeschätzt werden können. Selbst wenn man die doppelte oder dreifache Zahl erhofft, kommt man nicht auf die Nutzerzahlen und Erträge, die die Machbarkeitsstudie unterstellt, zumal die gegenwärtige durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 4-5 Tagen für ein Gesundheitsprogramm völlig unzureichend ist. Wahrscheinlich  müssen die Nutzer eines Gesundheitszentrums komplett neu als Gäste gewonnen werden.

Was passiert mit dem Gemeindehaushalt und dem Schuldenstand , wenn das Defizit in den Anlaufjahren € 100.000 höher ausfällt ? Da kommt nun kompensatorisch der erwartete Verkauf von Geothermiewärme und die Sole ins Spiel.

 Hierzu hat der Autor mit seinem vierten Brief an die Gemeinde eine Einschätzung versucht, im folgenden auszugsweise der Abdruck:

 Die Einrichtung einer Arztpraxis mit Steuerungsfunktion für die Teilnehmer an Fitness- und anderen Gesundheitsprogrammen, sowie die Anwendung von Sole.

sind die beiden Faktoren, die das Vorhaben von einem beliebigen Fitnesscenter unterscheiden und die Bezeichnung Gesundheitszentrum rechtfertigen sollen.

 

Mit einem ärztlich individuell empfohlenen Fitnessprogramm entsteht eine ärztliche Verantwortung für diese Maßnahmen.

Deshalb ist es richtig, dass der für diesen Teil der Machbarkeitsstudie zuständige Autor ein Untersuchungsprogramm empfohlen hat, um eventuelle gesundheitliche Gefahren auszuschließen.

Ich hatte bereits mitgeteilt, dass die empfohlenen Untersuchungen nicht als kurative Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden können und auch nicht unter die Präventionsmaßnahmen fallen, die eine gesetzl. Kk. gewähren darf.

Die Selbstzahlerkosten belaufen sich auf ca 300 €. Diese sind, worauf noch einzugehen sein wird, bei einer Anwendung von jodhaltiger Sole um eine eingehende Schilddrüsenuntersuchung zu ergänzen, Kosten ca 200 €.

Untersuchung und Ergebnisse benötigen unter günstigen Bedingungen mindestens drei Tage.

 

Für die Erstuntersuchung selbst sind inkl. der Rüstzeiten ca 2-3 Stunden anzusetzen. Nur ein Teil der Untersuchung ist an Assistenzpersonal delegierbar.

Dies ist bei der Planung der Kapazitäten zu berücksichtigen, wenn die Untersuchungen zügig erfolgen sollen, um den Teilnehmer in sein Programm einzuschleusen.

Schon ein Andrang von 10 bis 20 Interessenten in 1-2 Tagen ist von einer Einzelpraxis nicht zu bewältigen, zumal dann nicht, wenn gleichzeitig auch die Versorgung der ansässigen Bevölkerung gewährleistet werden soll.

 

Weil die Gäste sicher nicht allein wegen des Gesundheitsprogramms in Hohwacht sind, sondern auch andere Interessen wahrnehmen werden, wird ein stoßweiser Andrang nicht die Ausnahme, sondern die Regel sein.

Ob diesen Gegebenheiten personell und räumlich mit wirtschaftlichem Ergebnis Rechnung getragen werden kann , mag Ihrem Urteil überlassen bleiben.

Meine persönliche Prognose lautet: Entweder laufen die Teilnehmer weg, oder der Arzt!

 

Eine spezielle Betrachtung verdient die Anwendung von Sole, die als “Alleinstellungsmerkmal” angedacht ist. Wie zu hören war, orientiert man sich hier an der erfolgreichen  Vermarktung von Sole in Bad Bevensen.

Dazu sei angemerkt, dass sich Bevensen auf zahlreiche Fachärzte unterschiedlicher Fachrichtung  und etliche Kliniken stützen kann.

Da die Indikation für Soleanwendungen eng  zu stellen ist und vorwiegend bestimmte Erkrankungen der Haut – andere wiederum nicht – sowie Erkrankungen der Atemwege betrifft, ist eine spezielle fachärztliche Indikationsstellung anzuraten.

Dies auch noch aus anderen Gründen, die den Jodgehalt und unsere Schilddrüsen betreffen.

Es sind im wesentlichen zwei Störungen der Schilddrüse zu betrachten, die durch Jodexposition verschlimmert werden können.

 Erstens die Hashimoto Thyreoiditis, eine Autoimmunerkrankung, die schleichend zur Unterfunktion führt. Dieser Vorgang  kann durch übermäßige Jodzufuhr beschleunigt werden. Man findet, wie u.a Scriba ( Doyen der Schilddrüsenforschung ) mitteilt, bei erhöhter Jodexposition einen Anstieg der krankheitsanzeigenden Antikörper, die diese Kausalität nahe legen. Die Häufigkeit der Hashimoto-Thyreoiditis wird mit 1-5 % in der deutschen Bevölkerung beziffert. Die Diagnose wird bei symptomarmen, langsamen Verläufen oft nicht oder sehr spät gestellt ( Dunkelziffer).

Die Krankheit ist jedoch durch vermutete Begleiterkrankungen zunehmend in den Blickpunkt gerückt und wird  auch in gesundheitsbewussten Laienkreisen (LOHAS, also dem avisierten Interessentenkreis für das Gesundheitszentrum) Beachtung finden.

 

Zweitens ist das autonome Adenom als absoluter Gegengrund für eine über die normale Ernährung hinausgehende zusätzliche Jodexposition zu betrachten. Der sogenannten heiße Knoten wandelt überschüssiges Jod in überschüssiges Schilddrüsenhormon um. Das entstehende Krankheitsbild der Schilddrüsenüberfunktion ist u.U tödlich.

Ursache des autonomen Adenoms sind einerseits Jodmangel, der zur Umwandlung in eine übersteigert jodaffines Gewebe führen kann – insofern ist die Häufigkeit regional unterschiedlich – , andererseits sind genetische Faktoren im Spiel.

 

Daraus folgt: Ein Arzt, der eine Anwendung von Sole verordnet, die zu einer erhöhten Aufnahme von Jod führen kann, ist seinem Patienten eine sorgfältige und aufwändige, an spezielle fachärztliche Kenntnisse gebundene Untersuchung der Schilddrüse schuldig.

Unterlässt er diese, kehrt sich im Erkrankungsfall die Beweislast um, eine für jeden Arzt fatale Situation.

 

Wie die Klientel für ein Gesundheitsprogramm einschließlich der vorsorglichen Untersuchungen, das doch über mindestens zwei Wochen gehen sollte, im Übrigen aus einem Touristenkreis gewonnen werden soll, der bislang durchschnittlich 4 Tage bleibt, ist unbeantwortet..

 

Zusammenfassend komme ich zu dem Schluss, dass mit der Propagierung eines ärztlich gesteuerten Gesundheitszentrums aus wirtschaftlicher Sicht der sichere Weg in eine Rationalitätenfalle eingeschlagen wird.

 

 Noch Fragen ?

 

 

Kapitel 3: Finanzen

geldwechsler-ausschnitt

Dem Bürgermeister mal ins Portemonnaie schauen, wer wollte sich da zurück halten.

Was anderenorts der homepage entnommen werden kann, nämlich die Haushaltssatzung und der aktuelle Haushaltsplan, kann man in Hohwacht vom zuständigen Amt Lütjenburg gegen Erstattung von € 42,50 für Kopierkosten und Porto erhalten, ohne mit dem Informationszugangsgesetzt zu winken oder gar das Verwaltungsgericht bemühen zu müssen. Knapp 180 Seiten geben Auskunft über den Verwaltungs- und Vermögenshaushalt, sowie den Kurbetrieb.

Im Ergebnis sieht das Zahlenwerk, einschließlich der punktuellen Erläuterungen ganz sauber aus. Beruhigt darf man feststellen, dass auf der Habenseite keine Buchungen für Büroklammern oder andere Mätzchen auftauchen. Insofern ist wenig kritischer Honig aus dem Vermögenshaushalt zu saugen.

Von größerem allgemeinen Interesse erscheinen da der Haushalt des Kurbetriebs mit einem erwarteten Defizit von € 275.000 für 2016, das aus dem Gemeindehaushalt ausgeglichen werden muss und sich seit Jahr und Tag kaum unter die viertel Million drücken lässt.

Diese Information ist eigentlich schon das Geld für das Druckwerk wert, denn in der Gemeinderatsitzung hatte die Vorsitzende des Finanzausschusses den Haushalt eingebracht und zur Abstimmung gestellt, ohne eine einzige konkrete Zahl zu nennen.

Transparenz sieht anders aus und anlässlich dieses Eindrucks sei eine Abschweifung erlaubt.

Wer den öffentlichen Gemeinderatssitzungen  zu folgen versucht, noch über ein halbwegs intaktes Gehör verfügt und dem sehr leise sprechende Bürgermeister folgen kann, dazu über ein gutes Gedächtnis und politische Erfahrung und Gespür für die Verteidigung von Informationsvorsprüngen verfügt, stellt sich eine Fülle von Fragen, denen selten eine direkte Antwort und Erkenntnis gegenüber seht.

Der Betrachter ist auf Schlussfolgerungen, Geduld und das Studium von Papieren angewiesen, die nicht immer einfach zu erhalten sind.

Dementsprechend  hat sich auch in der Hohwachter Bevölkerung eine kommunalpolitische Blickrichtung eingebürgert, die – neben dem Blick auf den eigenen Tellerrand – sich auf Gespräche im vertrauten Kreis beschränkt.

Auf Unmut trifft man dauernd, auf offen geäußerte substantiierte Kritik selten. Die Beziehung der Bevölkerung, die nicht in die kommunalpolitischen Prozesse eingebunden ist, zu ihrer „Obrigkeit“ findet auf hohem  Konfliktniveau statt, aber ohne erkennbares Lösungspotential. Eben dieses Demokratiedefizit korrespondiert  mit der geschilderten Intransparenz.  Alles andere als die noch vor hundert Jahren so bezeichnete „geschützte Innerlichkeit“.

 

Zurück zu den Zahlen:

Der Verwaltungshaushalt mit einem Volumen von €  1.495.500 besteht auf der Einnahmenseite aus den großen Blöcken Grundsteuer B mit 295 T€, Zweitwohnungsteuer mit 256 T€, Anteil Einkommensteuer 266 T€, Schlüsselzuweisungen 191 T€, einigen kleinen Umlagen, schließlich den Gewerbesteuern mit abnehmender Tendenz und erwarteten 72 T€. Die Verschuldung beträgt 900T€ und wird kontinuierlich mit Beträgen um 60 T€ jährlich abgetragen

Die aus eigener Kraft aufgebrachten Finanzmittel bestehen also aus Einnahmen von Grundbesitzern mit Erst- und Zweitwohnsitz, nicht aus dem Tourismus, kaum  aus Gewerbebetrieben und die Frage sei erlaubt:

Lebt Hohwacht vom oder für den Tourismus ?

Die Zweitwohnungsbesitzer leisten mit der  Zweitwohnungssteuer, und einem  beträchtlichen Teil der Grundsteuer einen sehr großen Anteil an der Gemeindefinanzierung, ohne jegliche Beteiligung an kommunalpolitischen Entscheidungen.

Man fragt sich, wie lange der Gesetzgeber diese Ungerechtigkeit aufrecht erhalten kann und ob das Verfassungsgericht nicht irgendwann ein Machtwort sprechen wird.

Eins ist sicher: Würden die zahlreichen Zweithäuser- und Zweitwohnungs-besitzer kommunalwahlberechtigt sein, so würde die Kommunalpolitik, soweit sie vorgibt, den  Tourismus zu fördern, ganz anders aussehen.

 

 

Kapitel 4: Ortsbild und Baupolitik

Was DOMUS unter Idylle versteht

Wer durch Hohwacht geht, wird zum Ortsbild gemischte Gefühle entwickeln. Nette Einfamilienhäuser an der Promenade, ärmlich wirkende Vor- und Nachkriegsbauten  anderenorts, organisch gewachsene Straßen mit großen Gärten, vereinzelt reetgedeckte Schmuckstücke, kaum Reetdachkitsch und neuerdings – noch vereinzelt aber um so auffälliger –  dicht gedrängte Reihenhäuser mit einigen Grashalmen vor der Terrasse.

Zwischen zwei Schießplätzen gelegen, blieb der Massenzustrom in Hohwacht aus und damit auch die ungünstige Entwicklung, die so mancher Badeort an der Ostsee genommen hat. Neuerdings hört man jedoch immer weniger Kanonendonner von der Bundeswehr, dafür immer mehr lautstarken Bürgerprotest gegen die Baupolitik des Gemeinderats.

Es gibt wohl keinen Ort in Deutschland, in dem keine kontroversen Debatten über Bauvorhaben, Bebauungspläne und Ergebnisse stattfindet.

Dergleichen fand in Hohwacht bis zur letzten Kommunalwahl allenfalls „unter der Bettdecke“ statt, denn eine mächtige Wählergemeinschaft hatte es sich auf die Fahne geschrieben, Neubauten zu begrenzen, sensible Bereiche zu schützen und das Ortsbild zu bewahren.

Dann kam die Niedrigzinsphase, Befürchtungen steigender Inflation, der Gedanke, ins Betongold zu flüchten, die Renaissance der Ostseebäder durch die Rückkehr der Türkeiurlauber an die Ostsee.

Vor allem aber  kam die CDU mit einem Bürgermeister, der sich als zugänglich für den Gedanken herausstellte, Investitionen in den Tourismus zu erlauben, die sich als Maximalausnutzung vorhandener Grundstücke erwiesen.  Die Grundstückspreise verdoppelten sich nahezu in einem Jahr, so dass auch maßgebliche Mitglieder der Wählergemeinschaft ( mit größerem Grundbesitz) schwankend wurden, von der Bremse aufs Gaspedal zu wechseln.

 

„Weil Hohwacht schließlich vom Tourismus lebt“ fühlten sich Investoren ermuntert, denen man wenig später  Ferienwohnungen aus den Händen riss, die zu früherer Zeit eher mit Preisnachlass vertrieben worden wären. Dachgeschosswohnungen, die man nur über stählern scheppernde Außentreppen erreichen kann, dünne Trennwände, im Erdgeschoss sehr kleine Vorgärten, stellten nicht das geringste Verkaufshindernis dar.

Die in einer ruhigen Straße mit Einfamilienhäusern und großen Gärten entstandenen 24 Wohneinheiten haben das Verkehrsaufkommen dort nahezu verdoppelt.

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vorher – nachher

Ruhe, Beschaulichkeit, kleinteiliges Ortsbild ? Das war einmal.

Nicht nur die Einzelhausbesitzer in dieser Vorzeigestraße leiden, es sind auch einige renommierte Edelpensionen betroffen, die in Zukunft um ihre Gäste bangen müssen.

Zahlen sich also die „Investitionen in den Tourismus“ aus, oder handelt es sich bestenfalls um ein Nullsummenspiel unter Austausch der Gästestruktur. ?

Natürlich hätte man diese Entwicklung durch eine Veränderungssperre und einen Bebauungsplan verhindern können, wenn man denn gewollt hätte.

Es wurden Geldnöte der Gemeinde als Hinderungsgrund benannt, ein Argument, das an den Ausgaben für Machbarkeitsstudien gemessen werden muss, die kurz nach ihrer Vorlage wieder zu den Akten gelegt werden müssen. Und so groß waren die Finanznöte nun wieder auch nicht, um nicht einen sehr viel aufwändigeren Bebauungsplan für die umstrittene Küstenbebauung erstellen zu lassen.

Dieser befindet sich momentan in der abschließenden Phase, in der Einwände geltend gemacht werden können. Da ein Dünenstreifen betroffen ist, über den bislang der freie Blick auf die Ostsee ging, wird in der aktuellen Debatte der ganze Vorgang seit 2004 aufgerollt.

Damals hatte der Großinvestor, der in Hohwacht ein Hotel betreibt, einen Vorvertrag für das besagte Grundstück abgeschlossen, das erst bebaut werden sollte, wenn ein Bebauungsplan vorläge. Die bereits erwähnte Freie Wählergemeintschaft nun stand gegen heftige Anfeindungen des Investors auf der Bremse, bis sie – schwach geführt – durch Kommunalwahlen in die Minderheit geriet und der CDU – mit einer Stimme Mehrheit – das Ruder überlassen musste.

 

Inzwischen hatte sich die Landesgesetzgebung zur Bebauung geändert und nicht zuletzt aus Gründen des Hochwasserschutze musste ein erhöhter Abstand zur Küstenlinie eingehalten werden. Deshalb wurden gleichzeitig mit Überlegungen zur Bebauung Verhandlungen über einen zusätzlichen Flächenverkauf zu Lasten des großen Seeparkplatzes geführt, einen freihändigen Verkauf – ohne Ausschreibung dieser gemeindlichen Fläche – versteht sich!

Was dann den Ausschlag dafür gegeben hat, dass der Investor vier Blocks mit je 9 Appartements und einer Firsthöhe bis 14,5 m bauen darf, ist aus den üblichen Geheimhaltungsgründen bei Grundstücksgeschäften ebenso unklar, wie die Frage, warum man überhaupt zusätzliche Flächen angeboten hat. Flächenutzungsplan ändern und B-Plan erstellen gingen „holter die polter“ und so schwanden wohl auch die Skrupel, angesichts der  Nebenwirkungen dieser Planung.

Denn, um Ausgleichflächen für Besucherparkplätze zu gewinnen, muss auch ein seit vielen Jahren bestens eingeführter und frequentierter Fischimbiss das ihm gekündigte Pachtland räumen und der dem Inhaber gehörende angrenzende Minigolfplatz wurde im B-Plan ohne Anhörung zur Parkplatzfläche umgewidmet.

 

Zwei Gemeinderatsmitglieder äußerten in der Gemeinderatssitzung „Bauchschmerzen“, die stellvertretende Bürgermeisterin von der Wählergemeinschaft redete vehement dagegen, und enthielt sich bei der ansonsten einstimmigen Beschlussfassung der Stimme.

Die Bebauung des freien Küstenstreifens und Beseitigung der charakteristischen Blickachse auf die Ostsee war beschlossen.

Ist der Weg nun frei für die Umgestaltung des Ortes von einem der letzten unprätentiösen Ostseebäder in Schleswig-Holstein zu einer synthetischen Feriendestination ?

 

Die Beantwortung dieser Frage wird nicht nur vom Gestaltungswillen des Gemeinderats abhängen, sondern auch vom Einsichtsvermögen der Bevölkerung und den nächsten Wahlergebnissen.

Eine grundsätzliche Begrenzung der Gundstücksausnutzung auf moderate Werte könnte Investitionen der einheimischen Grundbesitzer begünstigen, da der Kostenblock Grundstück für diese entfiele, während Investoren diese Kosten in den Quadratmeterpreis ihrer Bauten einrechnen müssen.

Gegebenfalls zur Beschleunigung von Entscheidungen:  Hohwachts Gästekapazität ist – in der Hauptsaison – durch den Strand begrenzt. Ist dieser voll oder gar überfüllt, rechnen sich weitere Ferienbebauungen unter Umständen nicht mehr.

 

Die Uhr läuft für diesen kleinen ehemaligen Fischerort an der Ostsee !

 

 

Kapitel 5: Fazit und Ausblick

 

Wer nach einigen Tagen Abwesenheit, bei seiner Rückkehr auf der Straße von Kaköhl, die schemenhafte Silhouette der Bauten Am Hohen Ufer erblickt, die aus dieser Entfernung – eingebettet zwischen Binnensee und Ostsee –  wirklich schön aussehen, kann Heimatgefühle ebenso wenig verbergen, wie beim Anblick von Stöfs über großen Binnensee und Ostsee, oder von einer Parkbank am Weg nach Sehlendorf.

Auch der sinnierende Blick von einem Strandübergang am Dünenweg nach Behrensdorf vermittelt ähnliche Gefühle und damit ist die Aufzählung charakterischer Orte, die der Seele Freude vermitteln, gewiss nicht zu Ende

 

Bei diesen Eindrücken dürften sich Urhohwachter mit Beziehung zum Tourismus und zugereiste Erst- und Zweitwohnungsbesitzer, von denen manche den Ort als Alterswohnsitz ( für die nächsten 30 Jahre) gewählt haben, einig sein.

Die Urhohwachter empfinden diese Gefühlswerte als ihren angestammten Besitz, die Zugereisten als Geschenk. Das sollte mehr verbinden als trennen!

 

Uneinigkeit besteht allerdings, ob kommunalpolitisch den Belangen des Tourismus gefolgt werden soll, oder den Wünschen derer, die sich eine Weiterentwicklung zur gepflegten  Residenz für Frühpensionäre und Stadtflüchter erhoffen.

Der Ort muss sich nicht für das eine oder andere Modell entscheiden, man kann beide verbinden, sollte sich aber bei allen Planungen darüber im klaren sein, dass die Finanzmittel des Ortes nicht aus dem Tourismus erwirtschaftet werden, sondern aus der Gruppe mit Erst- oder Zweitwohnsitz, die keine Erwerbstätigkeit in Hohwacht ausübt oder anstrebt. Aus dieser Gruppe kommen übrigens auch die lautstärksten Kritiker der gegenwärtigen Lokalpolitik.

Unter diesem Aspekt sind die gegenwärtige Baupolitik und die als Planungspossen imponierenden Machbarkeitsstudien zu betrachten.

 

Wacht also bitte auf, ihr Urhohwachter, Euer Ort ist längst kein reiner touristischer Badeort mehr und gewöhnt Euch an die Wandlung, Der Lohn könnte eine behutsame Entwicklung des Ortsbildes, ohne Entstellungen durch Gästesilos sein, wenn denn Einigkeit hergestellt werden kann.

 

Und Ihr Zugereiste, habt Respekt vor jenen, die sich in der Hochsaison von früh bis spät abmühen, Gästezufriedenheit herzustellen* . Denn das ist eine selten gewordene Lebenseinstellung und keineswegs die schlechteste.

Wo liegt der Weg zur Zufriedenheit, nein nicht aller, aber der meisten ?

Die Baupolitik muss das Ortsbild bewahren. Ein flächendeckender Bebauungsplan, der den Ausnutzungsgrad der Grundstücke nur moderat erhöht, so dass auf einem ehemaligen EFH-Grundstück von 1000 bis 1500 m² allenfalls 3 Wohnungen gebaut werden können, vertreibt die Baulöwen oder lässt jene übrig, die wegen höherer Baukosten attraktiver bauen müssen. Für einheimische Grundbesitzer ergibt sich die Chance, selbst zu investieren. Hohwacht bietet erhebliche Chancen durch zahlreiche Altbauten, die bei einem Generationswechsel die Hände wechseln oder den Neugestaltungswillen der Nachfolger wecken. Nachholbedarf ist – wenn man so will – vorhanden.

Soweit für den Tourismus geworben und investiert wird, muss der Markenkern heraus gestellt werden. Das sind Natur, Ruhe, Beschaulichkeit, ländlicher Lebensstil, gelebte Nachhaltigkeit, Entschleunigung. – Gepflegtheit gehört auch dazu, ist allerdings vielerorts erst noch zu herzustellen.

Damit fängt die Sache an, kann aber noch nicht zu Ende sein. Derzeit berichten Stimmen, den man vertrauen kann, dass der Tourismus im Sinne von Übernachtungen anzieht, aber Lokale und Dienstleister davon wenig spüren.

Um das Thema direkt anzusprechen: Was tut man gegen eine Gastronomie, die zuwenig Zuspruch findet ? In der Lübecker Bucht erfand man vor Jahren einen Wettbewerb um das beste Dreitalergericht. Dieser bewirkte einiges und könnte imitiert werden, vielleicht ergänzt um ein Vier- und Fünf-Talergericht.

Man muss die Tourismus GmbH wohl nicht beraten, sondern ihr allenfalls die Richtung weisen.

 

Im Übrigen soll und darf sich Hohwacht  nicht neu erfinden, sondern muss lediglich von den Extravaganzen ablassen und sich auf realistische Planungen und Zielsetzungen beschränken ( Ade Gesundheitszentrum!).

 

Die Überlegungen werden fortgesetzt. Für Anregungen ist der Autor im voraus dankbar. Alle sind eingeladen, die dem Ort Gutes wollen.

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* Großmutter und Tante des Autors führten von 1905 bis 1980 eine Fremdenpesnion in Travemünde

Da der Ort auch ein mögliches militärisches Ziel darstellte, verbrachten Mutter und Sohn von 1943 bis 1947 einige Jahre in Timmendorfer Strand bei zwei typischen Holsteinerinnen (die mit Dutt auf dem Hinterkopf), an denen sich erste Widerstandskräfte erproben ließen, von denen heute noch gezehrt wird.

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