Leserbriefe

Hohwacht spaltet

5. August: Hochhäuser für Hohwacht
Seit 45 Jahren bin ich mit kurzen Unterbrechungen Gast in Hohwacht. Und das mit „erst“ 50. Hohwacht ist ein Urlaubsort, der spaltet. Den einen ist zu wenig los. Die kommen nie wieder. Die anderen kommen an, und der Stress des Alltags fällt ab wie Schnee von der Tanne. Zu denen gehöre ich. Die Hohwachturlauber sind weniger „anspruchsvoll“. Ihnen reicht die unberührte Natur. Hohwacht lebt davon. Auch wenn Investoren sich gern als Wohltäter profilieren, Hohwachts Wohltäter will Herr Anders nicht werden. Er will „investieren“. Leider braucht nur ein „Dagobert Duck“ zu kommen, der weder Augen für die Schönheit einer Landschaft noch Ohren für die Menschen hat, und schon knickt eine Gemeindevertretung ein. Das Reizwort „Arbeitsplätze“ tut ein Übriges.
Heinrich W. Darboven, Buxtehude-Ottensen

Keine Rücksicht aufs Ortsbild

5. August: Hoch­häu­ser für Hohwacht
Unmut in Hohwacht hat nicht nur das Bauvorhaben am Küstenstreifen erzeugt, sondern eine Baupolitik, die eine Maximalausnutzung der Grundstücke erlaubt und keine Rücksicht auf das gewachsene Ortsbild nimmt. So sind in einer bislang ruhigen Straße zwölf zusätzliche Eigentumswohnungen und weitere zwölf Reihenhäuser entstanden, jeweils auf einem zuvor mit einem Einzelhaus bebauten Grundstück. Das Verkehrsaufkommen in dieser Straße hat sich nahezu verdoppelt. Kritik stößt beim Bürgermeister auf taube Ohren und wird mit dem Hinweis gekontert, Hohwacht lebe vom Tourismus. Dieser ist jedoch seit vielen Jahren ein Zuschussbetrieb.
Dr. med. Jürgen Schmidt, Hohwacht

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