Antrag auf Baustopp abgelehnt

Unser Antrag auf einstweiligen Baustopp wurde vom Verwaltungsgericht Ende Januar abgelehnt.

Das Verwaltungsgericht begründet seine Entscheidung wie folgt:
1. Dem Interesse von Domus an der Nutzung der Baugenehmigung ist der Vorrang einzuräumen.
2. Es ist unerheblich, ob die Baugenehmigung rechtswidrig ist oder nicht.
Wichtig und beängstigend:
3. Das Verwaltungsgericht räumt ein, dass die neuen Gebäude künftig den Rahmen für weitere Baumaßnahmen vorgeben können, so dass es zu einer schleichenden Verdichtung und damit auch zu einer Veränderung des Erscheinungsbildes des Baugebiets kommen kann. Das sei jedoch hinzunehmen.

Wenn so entschieden wird, stellt sich nun wirklich die Frage, wofür es den §34 gibt.
Zur Erinnerung:
§34 BauGB legt folgendes fest: „… ein Vorhaben (ist nur) zulässig, wenn es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt ….das Ortsbild darf nicht beeinträchtigt werden.

Wir werden in Kürze entscheiden, wie wir weiter vorgehen.

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