und es wird noch mehr und noch größer gebaut werden

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Domus-Haus im Eckrehm.
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Mit Macht treibt der Bürgermeister weitere Bauvorhaben voran. Auch die Firma Anders soll ihre Bauvorhaben verwirklichen. Dazu muß die Düne bzw. der alte Deich am Ende der Seestraße in Bauland umgewidmet werden. Im Bauausschuß und in der letzten Gemeinderatssitzung wurde diese Umwidmung in Zusammenhang mit einem Bebauungsplan beschlossen. Geplant sind Häuser mit einer Bauhöhe von 9,5 Meter!!! Dafür muß zunächst der alte Deich aufgeschüttet werden. Der Deich ist ca. 2 m hoch, die Aufschüttung wird 0,5 m betragen, die Häuser 9,5 m. Insgesamt stehen wir dann vor einer 12 Meter hohen Wand, die uns den Blick aufs Meer versperrt.
Von all diesen Plänen hat der Bürgermeister auf der Bürgerversammlung nichts berichtet. Wie er auf der Sitzung des Bauausschußes sagte, wolle er die Bürger erst informieren, wenn alle nötigen Genehmigungen erteilt wurden (die Sache also in trockenen Tüchern ist und keiner daran rütteln kann).
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Siehe Artikel:
Ostholsteiner Anzeiger
25. September 2013/15. Mai 2010

http://www.shz.de/lokales/ostholsteiner-anzeiger/investoren-plaene-liegen-in-hohwacht-auf-eis-id2186981.html

Mit den Bauvorhaben an der Strandstraße in Althohwacht wird Domus die Bauvorhaben der Firma Anders schon bald in den Schatten stellen…..

Im Reiherstieg 12 baut Domus jetzt 2 x 7 Wohnungen. Laut Zeitungsbericht will Anders auf dem alten Deich einen Komplex mit 40 Wohnungen bauen. Nach Informationen aus dem Gemeinderat ist in der Strandstrasse ein Bauvorhaben mit 48 Wohnungen in der Vorbereitung. Bauherr: Domus.

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6 Gedanken zu “und es wird noch mehr und noch größer gebaut werden

  1. Anders wurden keine Schäden zugefügt. Bei diesem Satz handelt es sich ausschließlich um eine Einschüchterung der Bürger, damit sie dem Bauvorhaben endlich zustimmen.
    Der Hohwachter Bürgermeister Dieter Evers hatte vor Jahren das Land (kein Bauland) an die Firma Anders zu einem Festpreis verkauft – ohne jedes Risiko für Anders. Er muß erst zahlen, wenn das Land erfolgreich in Bauland umgewidmet wird. Geld ist bis heute nicht geflossen. Der Kaufpreis ist heute ein Witz.
    Drohungen zum Kaltstellen aufmüpfiger Bürger sind ein beliebtes Mittel vieler öffentlicher Stellen in dieser Region. Fast überall, wo wir auftauchten, wurde uns gesagt, wir sollen uns lieber nicht wehren, denn sonst würde Domus uns auf Schadenersatz verklagen (anderes Beispiel: obiger Artikel).
    Kein Mensch kann auf Schadenersatz verklagt werden, wenn er sich im Rahmen der Gesetze wehrt. Diese Stellen wissen das. Und damit handelt es sich bei solchen Sätzen um Drohungen. Solche Drohungen sind rechtwidrig.
    Gerne wurde uns auch damit gedroht, dass im Reiherstieg der Müll nicht mehr abgefahren werden kann oder, im Fall eines Notfalls, die Rettung (Feuerwehr und Krankenwagen) nicht mehr kommen kann. Alles für den Fall, dass wir mit unserem Widerstand erfolgreich sind. Diese Drohung wurde insbesondere vom Bürgermeister Potrafky ausgesprochen und vom Leiter des Bauausschusses anlässlich der Tagung des Bauausschusses und des Gemeinderats.

  2. Inwiefern sind denn diese Dinge Gesprächsthema im ort? Ist so etwas wie eine Bürgerversammlung bzw. eine Infoveranstaltung für Interessierte geplant/sinnvoll? Vielleicht auch mit Herrn Patrofky, der sich dann dort noch einmal erklären könnte.

    • Eine Bürgerversammlung hatte der Bürgermeister erst diesen Monat am 16. September veranstaltet. Diese Themen wurden aber ausdrücklich ausgeschlossen. Als ich versuchte sie anzusprechen, wurde der Bürgermeister ungehalten. Ich hatte am 22. September kurz über diese Versammlung berichtet. Siehe Artikel: Bürgerversammlung Hohwacht
      Am 2. September hatten wir sogar schriftlich eine Anhörung gefordert. Diese lehnte der Bürgermeister auch ausdrücklich ab. (Siehe „Brief an den Bürgermeister“ und „Sitzung des Gemeinderats…“)

    • Herr Trautmann (Domus) hat mir bezüglich eines möglichen Gesprächs telefonisch mitgeteilt, dass er grundsätzlich zu keinen Zugeständnissen an die Anwohner bereit ist. Der Bürgermeister hat zu mir gesagt, dass es nichts mehr zu diskutieren gibt. Das Thema sei beendet.

  3. Vielleicht sollten sich erst einmal all diejenigen treffen, die daran interessiert sind, das diese ganzen Pläne noch einmal öffentlich diskutiert werden. So könnte man sich mal austauschen, so dass alle auf dem gleichen Wissenstand sind usw. Und man könnte darüber reden, ob und in welchem Rahmen man noch einmal versucht werden sollte, mit den Herren zu sprechen. Eine andere Idee noch: Ich nehme mal an, dass nicht wenige Hohwachter diesen Blog nicht kennen. Vielleicht könnte so etwas Profanes wie eine Wandzeitung helfen, mehr Öffentlichkeit herzustellen?

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